11.03.2024
Heute stand ein Ausflug zu den schwimmenden Inseln der Uros „Las Islas Flotantes de Uros“ und ein Besuch der Insel Taquile im Titicacasee an.



Der Besuch bei den Uros, den Bewohnern der schwimmenden Inseln, hinterließ bei uns einen ambivalenten Eindruck.
Einerseits Disney-Land und wir waren Teil desselben, andererseits eine kluge Variante der Uros um Einkünfte zu generieren, ohne die sie vermutlich kaum eine Überlebenschance hätten.
Hier einige Gesichter der Menschen auf den Schwimmenden Inseln.
Zum Verständnis: es gibt dort Dutzende von Schilfinseln, auf denen ca. 3.000 Menschen leben. Einige wenige davon werden von Touristenbooten angesteuert, dort wird „ursprüngliches“ Leben simuliert, werden mehr oder weniger gelungene Handarbeiten verkauft, Gesang- und Tanzspektakel aufgeführt und Geld gemacht.
Dennoch, beeindruckend wie und wo Menschen leben können.













Fotos zu unserem heutigen Tag findet ihr hier:
https://albrecht0852.quickconnect.to/mo/sharing/9iMNo4a5x
Von den Uros ging es dann mit dem Boot in einer 50-minütigen Fahrt weiter zur Insel Taquile.
Taquile, wunderschön inmitten des Titicacasee gelegen mit großartigen Aussichten auf den See und auf die Kordilliere (wenn nicht durch Wolken verdeckt wie bei unserem Besuch).





Eine Besonderheit der Insel ist die Selbstverwaltung, hier wird dafür gesorgt, dass z.B. Übernachtungsgäste einer Familie jeweils zugeteilt werden, so dass alle Einwohner am Tourismus partizipieren. Der Gruppe, mit der wir unterwegs waren, wurde ein bestimmtes Restaurant für das Mittagessen zugeteilt. Auch hier ist für eine gerechte Verteilung gesorgt. Welches Restaurant das sein wird, das wird dem Führer der Gruppe mitgeteilt.
Eine weitere Besonderheit sind die besonders farbenprächtigen Trachten und die strickenden Männer.







Zufälligerweise fand bei unserem Besuch auf der Insel eine Einschulungsfeier mit Musik und Tanz statt. Die Lehrer tanzten zur Musik, ein fröhliches und farbenprächtiges Schauspiel.
Ach, wie wunderschön!!! Diese Farben!
Ich freu mich so sehr, dachte ich doch gestern schon, nun sind se an den iles flottantes vorbeigefahren, ohne sie zu besuchen! 👏👏👏
(Wie schade, das eure Platzkapazitäten ausgeschöpft sind. Ich wäre ja sehr in Versuchung gekommen, den strickenden Männern ganz viele Sachen abzukaufen…)
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Ja, die Versuchung ist groß!! Die Stoffe sind so herrlich weich und farbenprächtig. Übrigens, uns wurde erzählt folgendes sei Sitte auf Taquile:
Die Männer stricken die Mützen. Wenn einer heiraten möchte, dann testet der Schwiegervater in Spe die Qualität des Bräutigams folgendermaßen.
Er nimmt eine vom Zukünftigen gestrickte Mütze, füllt Wasser hinein und wenn es nicht raus tropft dann ist er geeignet (weil er nämlich weiß, wie man den Laden – Faden – zusammen hält) 😁
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👍🏻
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