38. Reisetag Ilo Pazifikküste

14.03.2024

Gefahrene Kilometer 0

Ruhe- und Faulenzertag

Ilo – Pazifikküste

Nach dem gestrigen ereignisreichen und auch anstrengenden Tag war uns heute Morgen nicht ganz danach sofort weiterzufahren. Außerdem wollten wir etwas Wärme tanken…

Also entschlossen wir uns kurzerhand für eine weitere Nacht in unserem Appartement. Der deutlich abgesenkte Preis für die zweite Nacht war hierbei auch hilfreich.

Die Hafenstadt Ilo ist nicht wirklich attraktiv. Sie ist vor allem Verladehafen für Güter, insbesondere Kupfer, das aus den in der Nähe gelegenen Mienen in den Bergen per Bahn herangebracht wird.

Außerdem ist es auch einer der Häfen, über die Bolivien seinen Seeverkehr abwickelt.

Von unseren Fenstern aus sehen wir hin und wieder ellenlange Güterzüge beladen mit Kupferblöcken, vorne drei Loks und am Ende eine weitere.

Hafenstädte sind meist ohnehin nicht sehr sauber, aber in Peru schon gar nicht.

Ein „Spaziergang“ am Strand zeigt dicke Rohre, die eine braune Brühe ins Meer leiten. Möglicherweise Abwässer aus den Mienen. Vielleicht trifft man im Meer auch „alte Bekannte“ wieder…

Jedenfalls nicht wirklich einladend; neben dem ohnehin schon zahlreichen Müll kein wirklich erhebender Anblick

Braune Abwässer
Die üblichen Müllberge
„Strand“

Diese Erfahrung gemacht war schnell klar: Baden ist nicht! Stattdessen kleinere Rüstarbeiten am Motorrad.

Bei der gestrigen Fahrt in die Nacht hinein – wunderschön bei Sonnenuntergang die sich ständig verändernden Farben der Wüstenberge – zeigte sich, das mein Scheinwerfer die vor mir liegende Straße nur sehr schlecht ausleuchtete. Ziemlich unangenehm, vor allem bei nicht angekündigten tiefen Schlaglöchern.

Also heute Scheinwerfer einstellen. Schnell gemacht. Die Himalayan ist auch hierbei ziemlich simpel aufgebaut. Überhaupt sind wir immer noch sehr zufrieden mit unseren Maschinen. Gleichmütig und völlig unempfindlich bei jeder Art von Untergrund schnurren sie zuverlässig vor sich hin. Gestern haben wir sogar schon fast Tempo 100 erreicht!!! Mehr geht hier nicht und muss auch nicht.

Braune Brühe beobachtende Vögel?

Nach dem gestrigen fettigen toten Vogel, heute Arroz Chaufa beim Chinesen. Dazu frisch gepresster Maracuyá- und Ananassaft.

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Morgen werden wir wieder in die Berge nach Arequipa fahren. Von dort aus weiter zum Colca-Canyon.

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