Rano Raraku – Moai-Werkstatt

09.05.2024

Osterinsel – den Begriff verbinden wir meist mit „Insel, irgendwo ganz weit weg“ und vor allem mit „Moai – riesige Steinfigur, die am Ufer steht“.

Die Osterinsel liegt knapp 3.800 km vom Festland Südamerikas entfernt und gilt damit als der Ort auf der Erde, der am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernt ist.

Von Deutschland aus beträgt die Entfernung in der Luftlinie ca. 14.400 Kilometer, also beinahe auf der anderen Seite der Erde.

Bis zur nächsten bewohnten Insel, Pitcairn (Meuterei auf der Bounty), sind es immerhin noch 1.800 Kilometer.

Im Südosten der Insel, ca. 20 Kilometer vom Hauptort Hanga Roa entfernt, befindet sich der Krater Rano Raraku, an dessen Hängen sich der Moai-Steinbruch befindet.

Rano Raraku

Hier wurden sämtliche Moais der Insel aus dem Stein gehauen und anschließend irgendwie (?) zu ihren Aufstellungsorten transportiert.

Anzahl der Moais
Im „Abbau“ befindliche Steinfigur
Moai
Am Hang unterhalb des Steinbruchs befinden sich zahlreiche Moais

Den sich im Inneren des Kraters befindlichen See kann man derzeit leider nicht besichtigen.

Am Eingang zum Krater mußte ich eine Regenpause abwarten.

Auch dieser Bereich ist, wie alle anderen touristischen Highlights, streng abgesperrt und kann nur im Rahmen einer Gruppe besucht werden (gegen saftiges Geld).

Auch hier konnte ich mich wieder unauffällig einer Gruppe zuordnen.

Nicht nur Touristen machen den Steinfiguren zu schaffen, sondern offensichtlich auch Feuer.

Wahrnehmen konnte ich von diesen Zerstörungen nichts. Es gibt allerdings hin und wieder „Unstimmigkeiten“ zwischen dem indigenen Teil der Inselbevölkerung und den Rinderzüchtern.

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