15.05.2024
Von der Insel, ihrer Geschichte und vor allem von den Steinfiguren, den Moais, gäbe es noch viel zu erzählen.
Als eine Besonderheit gilt beispielsweise, dass einige Figuren sogenannte „Hüte“ tragen. Diese Hüte bestehen aus rotem Vulkangestein, das auch nur an einer Stelle auf der Insel vorkommt.


Im Steinbruch Puna Pau wurden die roten Kopfbedeckungen aus dem Fels geschnitten und dann über viele Kilometer über die Insel transportiert.




Detaillierte Infos zu den Steinfiguren hier.
Entlang der Küstenlinie, vor allem im Süden der Insel, kann man zahllose Ahus (das sind die Plattformen, auf denen die Moais aufgestellt wurden) finden. Einige sind noch ziemlich gut erhalten, in der Nähe liegen gelegentlich Trümmer von umgestürzten Moais herum.
Ich habe etliche dieser Ahus besucht, mir ist dabei aufgefallen, daß es immer Sichtverbindungen zum jeweils links oder rechts anschließenden Ahu gibt. Keine Ahnung ob das irgendeine Bedeutung hat…..
Außer den sichtbaren Steinfiguren gibt es auch Schrifttafeln, (Rongorongo-Schrift), von denen ich allerdings keine einzige im Museum Hanga Roa gesehen habe.
Thomas Barthel, deutscher Ethnologe, hat bei der Entschlüsselung Grundlagenarbeit geleistet.
Hier wie bei den Quipus der Inkas haben christliche Missionare „teuflische“ Arbeit geleistet, indem sie alle Zeugnisse derer sie habhaft werden konnten als Teufelswerk verbrannten.
Jetzt aber wirklich zu meinem letzten Tag auf der Osterinsel, der sich noch einmal mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedete.



Bei einem letzten Spaziergang in Hanga Road hatte ich wieder Glück und konnte Seeschildkröten (Tortugas Verdes) beobachten.


Videos hier.
Natürlich habe ich die Kirche in Hanga Roa nicht ausgelassen. Sehr schlicht, anschaulich die Anpassungsfähigkeit….





Außerhalb der Kirche, am Straßenrand:


Fotos hier.