Rapa Nui – Am Strand von Anakena

14.05.2024

Die Osterinsel ist erdgeschichtlich gesehen eine recht „junge“ Insel und vulkanischen Ursprungs, wie man leicht erkennen kann wenn man einmal rund um die Insel fährt.

Wie aufgeblasene und anschließend geplatzte Kaugummis kann man zahlreiche Krater, mehr oder weniger groß, sehen.

Rano Raraku Krater

Einen dieser Krater mußte ich besteigen, mich hatte die Vorstellung einer grandiosen Aussicht gereizt. Dem war tatsächlich so.

Tres Cruces
Nebenkrater beim Tres Cruces

Zahlreiche Vulkangipfel im Hintergrund

Ansonsten besteht die Insel hauptsächlich aus Grasland; in neuerer Zeit sorgten vor allem Schaf- und Rinderbarone dafür, dass es so bleibt.

Es gibt zwar ein Aufforstungsprogramm, das allerdings ausschließlich Eukalyptus-Bäume anpflanzt. Ob das die angemessene Baumart ist bezweifle ich (siehe die regelmäßigen Waldbrände in Portugal und Australien; Eukalyptus „liebt“ Feuer).

Über die Auswirkungen von Eukalyptus auf das Ökosystem kann man hier nachlesen, Abschnitt „Ökologie“.

Auf der Insel gibt es keine Quelle, kein Fließgewässer, außer zwei Kraterseeen, die durch Regenwasser gespeist werden.

Umso erstaunlicher, dass es offensichtlich keine Zisternen oder Brunnen gab. Erst in neuerer Zeit wird Trinkwasser durch Tiefenbohrungen gewonnen.

Es gab einige Stellen in Küstennähe, an denen aussickerndes Grundwasser geschöpft werden konnte. Bei meinem ersten Besuch 1999 habe ich noch zwei oder drei dieser Wasserstellen gesehen. Heute konnte ich keinen Hinweis darauf mehr entdecken.

Die einzige natürliche Landestelle für Boote ist die Bucht von Anakena. Dies ist vermutlich auch die Stelle, an der die ersten Menschen an Land gingen. Der Rest des Ufers besteht aus bis zu 300 Meter hohen Klippen, an die eine massive Brandung schlägt. Starke Winde und hoher Seegang sind hier garantiert!

Die Bucht von Anakena

Die zweite Bucht, die oft genannt wird, Ovahe, habe ich mir angesehen. Das Boot möchte ich gerne sehen, das dort gut anlanden kann….

Ovahe-Bucht

Rings um die Bucht von Anakena findet man zahlreiche Reste von Fundamenten und Steinfragmenten und natürlich dies hier:

Ahu Ature Huki

Der Strand ist wunderbar, die Brandung einfach großartig und für mich eine wahre Freude hier ins Wasser zu gehen!!!

Der Strand von Anakena

Ahu Nau Nau

Die Kokospalmen in der Bucht von Anakena sind, wie die gesamte Strandanlage, ein Geschenk Neuseelands an die Insulaner.

Was leider auch Wirklichkeit ist, bei aller Schönheit des Strands und der Bucht: Plastik!!!

Blau und Weiß – Plastik

Irgendwo unterwegs am Steilufer gesehen: Plastik in seiner schönsten Form

…in the middle of nowhere!

Fotos hier.

Rapa Nui – Regenzeit?

11.05.2024

Regen! In den letzten Nächten hat es langandauernd und sehr heftig geregnet.

Auch tagsüber ziehen länger andauernde starke Regenfelder durch, die in Verbindung mit dem hier meist sehr starken Wind zwar eine stramme Brandung ergeben, allerdings das Spazierengehen und das Besichtigen nicht gerade zur Freude machen.

Auf derart starke Regenfälle bin ich nicht eingestellt; glücklicherweise hat mir mein Vermieter ein hübsches rosafarbenes (!), durchsichtiges, Regencape zur Verfügung gestellt. 😁😁

…es regnet

Zwischendurch gibt es immer mal wieder Lücken in den Regenwolken und gegen Nachmittag kommt gelegentlich die Sonne durch.

Abendstimmung

Heute, spätestens am Montag soll das Wetter wieder besser werden; bis dahin halte ich mich noch über Wasser….Tolino sei Dank!

Fotos hier.

Videos hier.

Rano Raraku – Moai-Werkstatt

09.05.2024

Osterinsel – den Begriff verbinden wir meist mit „Insel, irgendwo ganz weit weg“ und vor allem mit „Moai – riesige Steinfigur, die am Ufer steht“.

Die Osterinsel liegt knapp 3.800 km vom Festland Südamerikas entfernt und gilt damit als der Ort auf der Erde, der am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernt ist.

Von Deutschland aus beträgt die Entfernung in der Luftlinie ca. 14.400 Kilometer, also beinahe auf der anderen Seite der Erde.

Bis zur nächsten bewohnten Insel, Pitcairn (Meuterei auf der Bounty), sind es immerhin noch 1.800 Kilometer.

Im Südosten der Insel, ca. 20 Kilometer vom Hauptort Hanga Roa entfernt, befindet sich der Krater Rano Raraku, an dessen Hängen sich der Moai-Steinbruch befindet.

Rano Raraku

Hier wurden sämtliche Moais der Insel aus dem Stein gehauen und anschließend irgendwie (?) zu ihren Aufstellungsorten transportiert.

Anzahl der Moais
Im „Abbau“ befindliche Steinfigur
Moai
Am Hang unterhalb des Steinbruchs befinden sich zahlreiche Moais

Den sich im Inneren des Kraters befindlichen See kann man derzeit leider nicht besichtigen.

Am Eingang zum Krater mußte ich eine Regenpause abwarten.

Auch dieser Bereich ist, wie alle anderen touristischen Highlights, streng abgesperrt und kann nur im Rahmen einer Gruppe besucht werden (gegen saftiges Geld).

Auch hier konnte ich mich wieder unauffällig einer Gruppe zuordnen.

Nicht nur Touristen machen den Steinfiguren zu schaffen, sondern offensichtlich auch Feuer.

Wahrnehmen konnte ich von diesen Zerstörungen nichts. Es gibt allerdings hin und wieder „Unstimmigkeiten“ zwischen dem indigenen Teil der Inselbevölkerung und den Rinderzüchtern.

Orongo-Krater – Vogelmannkult

10.05.2024

Die Osterinsel wird von mehreren Kratern dominiert.

Der bedeutendste, beeindruckendeste und auch in der Kultur der indigenen Bewohner wichtigste, ist der an der äußersten Südwestspitze gelegene Orongo-Krater.

Orongo-Krater

Der Blick vom Kraterrand in den mehrere hundert Meter tiefen, wassergefüllten Grund ist wirklich atemberaubend….

Mystisch…
Scharte in Richtung Pazifik, von hier aus geht es „nur“ noch rund 200 Meter steil abwärts zur Meeresoberfläche

Hier oben am Kraterrand befand sich das religiöse Zentrum der Inselbewohner. Hier und nur hier befanden sich die heiligsten Stätten. Hier fand gegen Ende der Osterinsel-Kultur der „Vogelmann-Kult“ statt.

Von der Kraterscharte aus sind es „nur“ ca. 1.400 Meter bis zu einer vorgelagerten Insel, auf der sich jährlich zu einer bestimmten Zeit Seevögel zum Nisten einfanden.

Die Aufgabe des Vogelmanns bestand nun darin, durch die stürmische See zu der kleinen Insel zu schwimmen, das erste Ei zu finden und es unversehrt durch die Fluten zurück zu bringen.

Übrigens: es gibt hier auch Haie!

Gut 1.400 Meter Distanz, einfache Strecke

Die Bilder zeigen leider nicht den starken Seegang!!

Unterkunft der Priester
Unterkunft der Priester

Hier auf diesem schmalen Grat zwischen Pazifik auf der einen und Kratersee auf der anderen Seite befanden sich zahlreiche Heiligtümer und Petroglyphen, von denen die meisten geraubt und im besten Fall in die Museen der Welt gebracht wurden.

Petroglyph
Petroglyph – MakeMake, der Schöpfergott

Eine Stelle wird heute bezeichnenderweise als „British Museum“ bezeichnet. Hier befand sich der einzige Moai der gesamten Anlage (heute im Britischen Museum).

Übrigens: zur Geschichte von Rapa Nui und insbesondere zum Vogelmannkult kann ich den Film von Kevin Costner mit dem etwas reißerischen deutschen Titel „Rapa Nui – Rebellion im Paradies“ nur empfehlen. Durchhaltevermögen ist Voraussetzung, imho etwas langatmig.

Der Weg zum Orongo-Krater führt über eine halbwegs vernünftige Asphaltstraße aufwärts; unterwegs bieten sich großartige Ausblicke auf die gesamte Osterinsel.

Flughafen Hanga Roa
Blick über die Insel
Hanga Roa

Das Orongo-Heiligtum ist strengstens abgesperrt und kann nur mit einem Führer im Rahmen einer Gruppe besichtigt werden; wie im Prinzip alle anderen Sehenswürdigkeiten auch.

Hierzu schreibe ich in einem weiteren Artikel noch genaueres.

Aufgrund meines unverfänglichen Aussehens 😁😁 konnte ich mich bislang kostenlos in Gruppen „integrieren“.

Fotos hier.

Rapa Nui – Anreise

07.05.2024

Santiago de Chile
Start in Santiago bei Regen. Kein gutes Omen?
…über den Wolken

Der Flug verlief unspektakulär, wenn man davon absieht, dass ich sehr günstig ein Upgrade für die Business-Class bekommen und mich gemütlich hinlegen konnte. Der Flug war nicht sehr gut besetzt.

Die Osterinsel liegt ziemlich weit entfernt irgendwo mitten im Pazifik, knappe 6 Stunden mit dem Flieger.

Landeanflug
Regen, das kenne ich schon
Rapa Nui

Am Flughafen – die Bezeichnung ist etwas übertrieben – wurde ich von meinem Gastgeber abgeholt und mit der obligatorischen Blumengirlande begrüßt.

Regen, aber angenehme Temperatur

Ankunft bei Regen erhöht nicht unbedingt die Stimmung, zumal die Fahrt durch reichlich wassergefüllte Schlaglöcher führte.

Freundlicherweise hielten wir bei einem Supermarkt an, so dass ich mir etwas Grundausstattung an Lebensmitteln zulegen konnte.

Die erste Regenlücke nutzend, ich bekam ein Regencape geschenkt, auf zur nahe gelegenen Küste, Moais gucken.

Blick von meiner Unterkunft

Moai, ganz in der Nähe

Morgen werde ich mir in einem längeren Spaziergang einen ersten Eindruck von der Osterinsel verschaffen.

In Erfahrung bringen konnte ich schon: das wird teuer. Eintritt für 10 Tage 80 US-Dollar!

Fotos hier.

Chile 4 – Santiago

05.05.2024

Fotos hier

Um 10:00 Uhr Besuch der Wachablösung vor dem Präsidentenpalast.

Sonntags immer, 10 Uhr Wachablösung mit großer Musik, Pferden und TamTam

Video hier.

Und noch mehr Videos hier.

Direkt am Platz der Militärparade dies hier:

… leider kein Einzelfall

An den gewaltsamen Umsturz 1973 erinnert ein Standbild Allendes.

Salvador Allende
Erinnerungstafel für die beim Umsturz getöteten Menschen.

Anschließend besuchte ich das aus meiner Sicht bislang beste und auch museumsdidaktisch sehr gut gemachte Museum für Präkolumbianische Kunst (Museo Chileno de arte Precolombino).

Großartige Exponate!

Z.B. dieses hier aus San Andres in Kolumbien.

Dieses UNESCO-Weltkulturerbe konnten wir leider aus Sicherheitsgründen nicht besuchen.

Eine der nur in wenigen Exemplaren erhaltenen Quipus (Knotenschrift).

Aus Vogelfedern erstelltes Tuch
Zur Skorbut-Vorbeugung dieser ausgezeichnete Lachssalat im Museumscafé

Fotos hier.

Fotos vom 06.05.2024 hier.

Alle Fotos von meinem Aufenthalt in Santiago de Chile hier.

Chile 3 – Santiago

04.05.2024

Neben dem Cerro Santa Lucia gibt es im Santiago-Tal eine weitere Erhebung, die in der Stadt deutlich herausragt, den Cerro San Cristóbal.

Gut sichtbar auf der Spitze des Berges steht eine Marienstatue.

Cerro San Cristóbal

Auf den Berg hinauf führt eine Drahtseilbahn.

Die Bahn führt direkt am Zoo vorbei langsam auf Schienen ziemlich spektakulär nach oben.

Teleférico

Der Berg ist eine riesengroße Parkanlage mit wunderbar angelegten Spazierwegen, einem Freibad und schönen Ausblicken auf die Stadt.

Mit einer weiteren Seilbahn gelangt man dann in die Nähe des höchsten Gebäudes in Südamerika, Sky Costanera.

Sky Costanera
300 Meter hoch, 62 Stockwerke, das höchste Gebäude Südamerikas

Die Aussichtsplattform ist nach oben offen und bietet neben frischer Luft großartige Ausblicke auf die Stadt und die leicht schneebedeckte Kordilliere.

Grandiose Ausblicke

Beim Sky Costanera befindet sich die vielleicht (?) größte Shopping-Mall Südamerikas. Jede Marke mit Rang und Namen oder auch ohne ist dort vertreten. Und der Laden brummt….unvorstellbar. in Deutschland und umzu fällt mir nichts Vergleichbares ein.

Fotos hier.

Chile 2 – Santiago

03.05.2024

Fotos hier

Cerro Santa Lucía

Eingang zum Cerro Santa Lucia

Ganz in der Nähe des Parks befindet sich meine Unterkunft. Die wichtigsten Punkte der Innenstadt kann ich von dort aus leicht zu Fuß erreichen.

Allerdings wurde ich mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Stadtteil nicht sicher sei.

Es ist schon merkwürdig, einerseits ist Santiago eine sehr westliche, europäische Stadt, mit allem Reichtum, einer hochmodernen Metro, die im 2-Minuten-Takt fährt, einem dichten Bussystem, gigantischen Shopping-Malls, herrlichen kolonialen Gebäuden.

Andererseits ist in bestimmten Ecken die Verwahrlosung mit Händen zu greifen. Zugeschmierte Hauswände, Müll auf den Straßen, Menschen, die auf Bänken, in Ecken, auf dem Boden schlafen, bröckelnde Fassaden….Hundscheiße.

Das alles im Stadtzentrum, dicht beieinander. Offensichtlich gibt es viel Diebstahl, vor fast jedem Geschäft steht Security, die Menschen sind mit Umhängetaschen und Rucksäcken sehr vorsichtig. Erstere werden meist fest unter den Arm geklemmt, die Rucksäcke vor der Brust getragen.

Die Freundlichkeit ist längst nicht so überwältigend wie in Kolumbien, Ecuador oder Peru.

Hier bei diesem Hügel, Cerro Santa Lucia, gründete einer der Konquistadores, Pedro de Valdivia, 1540 Santiago de Chile. Heute ist dieser Hügel eine schön angelegte Parkanlage inmitten der Millionenstadt. Umgeben von Hochhäusern und stark befahrenen Straßen.

Pedro de Valdivia, Gründer der Stadt
150 Konquistadores haben hier ihr Lager aufgeschlagen

Von der Spitze bietet sich ein toller Blick, mit etwas Glück kann man durch den Smog die schneebedeckte Sierra erkennen.

Blick auf den Cerro San Cristóbal und die Sierra

Die nächste Station meines Rundgangs war dann das Museum für zeitgenössische Kunst, Museo de Arte Contemporáneo. Das sich direkt daneben befindende Museo Nacional de Bellas Artes ist derzeit leider geschlossen.

Die Museen befinden sich in einer Parkanlage, die sich am Fluß Mapocho entlangzieht. Auch in dieser Parkanlage haben sich Menschen „häuslich“ eingerichtet.

„Sofa“ im Park
Parkanlage am Rio Mapocho
Vor dem Museum

In dem Museum

Nach so viel zeitgenössischer Kunst muss jetzt was handfestes her – der Mercado Central.

Eingang zum Mercado Central

Nein, nicht DER Luis Corvalan

Direkt beim Haupteingang befindet sich der Fischmarkt; ob es bei diesem Stand verwandtschaftliche Beziehungen gibt, konnte ich noch nicht herausfinden.

Nicht weit entfernt vom Mercado liegt die Plaza de Armas, der zentrale Platz Santiagos.

Auffallend hier die zahlreichen leichter bekleideten Damen, die sich sehr aktiv nach Kundschaft umsehen….

Plaza de Armas
Links die Kathedrale, rechts eine Bank

Direkt an der Plaza befindet sich das Museo Histórico National.

Zum Schluss noch ein kleiner Abstecher zum Präsidentenpalast. Hierzu demnächst mehr…

La Moneda, der Präsidentenpalast

Chile 1 – Flug von Cali nach Santiago de Chile

02.05.2024

Flug von Cali nach Santiago de Chile mit Umsteigen in Bogotá.

Abflug in Cali um 4:08 Uhr, Weiterflug in Bogotá um 6:25 Uhr.

Ankunft in Santiago de Chile um 13:25 Uhr.

Ein langer Tag, der am Vorabend noch mit einem Besuch mit der Familie Rivas in einem Hamburger-Restaurant begann. In Cali findet derzeit der alljährlich durchgeführte Wettkampf statt unter dem Motto:

Welches Restaurant macht den besten Hamburger?“

Es wird der BurgerMaster ermittelt. Jeder Burger kostet 18.000 COP (Pesos Colombianos), ca. 4,20 €. Die Restaurants sind rappelvoll.

BurgerMaster

Derart gesättigt wurde ich zum Flughafen geleitet, fand dort in einer Ecke auf einer Bank ein gemütliches Plätzchen, legte mich schlafen – was auch tatsächlich gelang – flog nach Bogotá und von dort in den Flieger nach Santiago.

Überraschung:

An Bord gab es weder Frühstück noch sonst etwas zu essen. Nur gut, dass ich am Abend vorher, s.o. …..

Dies war ein großartiger Flug, führte er doch über das Amazonasbecken entlang der Ostseite der peruanischen Kordilliere, parallel zur Sierra Nevada mit dem Huascaran, dem höchsten Gipfel der peruanischen Anden, 6.768 Meter.

Einige Wochen zuvor sind wir genau dort mit dem Motorrad über die Berge gefahren!!!

Die Sierra Nevada mit dem Huascaran
Huascaran

Der Doppelgipfel des Huascaran

Allein wegen dieses Blicks hat sich der Flug schon gelohnt.

Der Flieger war nicht gut besetzt, so daß ich mich in der Reihe am Notausgang noch mal hinlegen konnte…es fehlte nur der Kaffee.

Die Paßabfertigung in Santiago glänzte durch „toll“ organisierte Zick-Zack-Schlangen mit endloser Wartezeit.

In der Ankunftshalle wird man sogleich umschwärmt von selbsternannten „offiziellen“ Taxifahrern. Da ich mangels ausreichendem Schlaf etwas ungnädig war, hatte ich nach der zweiten Verhandlungsrunde bereits die Faxen dicke und suchte mir schließlich einen tatsächlich offiziellen Taxistand, die Mondpreise kannte ich nun ja schon.

Für knapp 25 € mit einem gesprächigen, dabei sehr informativen, Taxifahrer rein in Stadt, mitten ins Zentrum zu meiner Unterkunft.

Wann und wo ich auf gar keinen Fall (!) alleine rumlaufen soll, hab ich mir gut angehört. Auffallend ist jedenfalls, dass Rucksäcke und Taschen vor der Brust getragen werden…

Von meiner zentral gelegenen Unterkunft aus dann gleich einen ersten Rundgang und rein ins Getümmel der Fußgängerzonen, der Ramblas.

Ausblick vom 14. Stock, nicht wirklich toll

…schon besser. Hier wird Schach gespielt.
Historisches Nationalmuseum

Die Alte Post
Links, unschwer zu erkennen, die Kathedrale

Fotos hier.