75. Reisetag – Cali

19.04.2024

Am Vormittag sortierten wir zunächst einmal unser Gepäck. Was bleibt hier in Cali, was nicht.

Wäsche waschen, ausruhen.

Ab dem Mittag setzte dann ein heftiger tropischer Regen ein, der bis in die Nacht anhielt.

In kürzester Zeit gewaltige Wassermengen

Video

Mit dem Motorrad zum Einkaufen fahren war heute nicht möglich, die Auffahrt zur Finca ist zu steil und der Untergrund schmierig.

Heldenhaft machte sich FriWi schließlich in Motorrad-Regenbekleidung auf den Weg zur nächsten Tienda und kaufte ein.

Fotos hier.

74. Reisetag – Wieder in Cali

18.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 170 Kilometer

Popayán – Cali

Der Tag hatte es in sich – Bericht folgt

Straßenblockade auf der Panamericana mit der Forderung nach Lehrern

Hier folgt der versprochene Bericht zu unserem letzten Reisetag mit dem Motorrad von Popayán nach Cali.

Heute ist inzwischen unser 76. Reisetag. Wir sind auf der Finca einer befreundeten Familie, in den Bergen oberhalb von Cali auf 1.700 Metern Höhe. Hier ist die Luft sehr angenehm und die Internetverbindung dafür schwächer, kein WiFi und nur Mobilfunk. Aber immerhin…das sieht am Kanal Höhe Truppenübungsplatz bei uns ganz anders aus…

Unser letzter Reisetag hat noch mal das volle Potpourri an Erlebnissen geboten, Start morgens um 9 Uhr, Ankunft bei Dunkelheit gegen 19 Uhr auf der Finca.

Dazwischen Stadtverkehr in Popayán, eine sehr gut ausgebaute Straße, eine Straßenblockade, Unwetter, heftiger Regen, irrsinniger Verkehr in Cali und eine Fahrt im Dunkeln in die Berge.

Wie schon gesagt: das volle Programm!!!

Der Reihe nach.

Edgar, unser Gewährsmann aus Cali, hat uns schon seit Tagen zu besonderer Vorsicht geraten, besonders auf dem letzten Stück vor Cali. Beide Provinzen, Valley del Cauca und Nariño, gelten (nicht nur) im Moment als ziemlich unsicher.

Verkürzt gesagt gehört die Panamericana am Tag dem Staat, beim Gebiet abseits der Straße gilt das schon weniger und Nachts gleich gar nicht.

Wir wollten also unbedingt bei Tageslicht in Cali eintrudeln. Das hätte auch fast funktioniert, wenn nicht…

Straßenblockade in Mondomo

die Bevölkerung der Gemeinden ringsum für eine absolut nachvollziehbare und verständliche Forderung – Lehrer und Bildung – die Panamericana dicht gemacht hätte. Wie gesagt: sie fordern die Basics, Schulgebäude, Bildung und Lehrer!! Nun kann es sein, dass solche friedlichen Proteste von irgendwelchen Guerilleros instrumentalisiert werden, oder sich einfach Aggressionen aufschaukeln.

Recht auf Bildung

Nichts dergleichen. Es ging äußerst friedlich zu, trotz stundenlangen Wartens in der Hitze und eines kilometerlangen Staus. Wir waren uns einig, dass es in Deutschland schon längst viel aggressiver zugegangen wäre.

Wir haben uns mit einigen Demonstranten und dem Versammlungsleiter unterhalten, ja, das Recht auf Bildung wird staatlicherseits mit Füßen getreten.

Die Blockade umfahren wäre im Prinzip möglich gewesen, aber, siehe oben. Wir wurden gewarnt, dies keinesfalls zu tun. Tatsächlich haben wir heute, Samstag, erfahren, dass eine Frau bei dem Versuch der Umfahrung entführt wurde. Entführung als Geschäftsmodell.

Nach 5 Stunden ging es schließlich weiter. Wir hatten uns strategisch geschickt vorne und auf der richtigen Seite platzieren können.

Moppeds durften als Erste starten

Selbstverständlich klappt nichts reibungslos – beliebt ist natürlich, auch die Gegenspur zuzustellen, heftiges Dauerhupen und ganz allgemein Riesenaufregung. Herrlich!!!

Dank unserer überwältigenden Motorisierung und unter Einsatz der nur mühsam zu bändigenden 24,5 PS setzten wir uns mit einigen genialen taktischen Varianten (rechts auf der Fahrradspur, die eigentlich eine Zweiradspur ist, vorbeifahren) souverän an die Spitze und gewannen Land, allerdings nur um durch einen plötzlich einsetzenden tropischen Regenfall ausgebremst zu werden.

Also links ranfahren, Regenhemdchen und -höschen anziehen und weiter. Dann hörte es natürlich auf zu regnen. Kurz bevor wir anfingen Dank der zunehmenden Hitze von innen nass zu werden, setzte der Regen wieder ein und so weiter und so weiter….

Schlüssel für die Finca abholen, kurze Pause und weiter.

Cali ist eine soundsoviel Millionenstadt und natürlich gibt es hier auch so etwas wie einen Feierabendverkehr, der den sowieso üblichen Wahnsinn dann auf die Spitze treibt.

1 Stunde lang kämpften wir uns durch den Wahnsinn voran, es geht kreuz und quer, Radfahrer mischen auch noch mit, Moppeds mit atemberaubender Schlängeltechnik, einhändig, mit dem Handy am Ohr oder in den Helm geklemmt, Abgase!!! Dammtor-Bahnhof Hamburg, Hauptverkehrszeit, ist ein Luftkurort – kurz komplett irre!!!

Außerdem nahte die Dämmerung, wir mussten noch einkaufen und dann war auch noch FriWi verschütt gegangen. Kein Wunder, es ist fast unmöglich sich nicht zu verlieren.

Wir konnten Kontakt herstellen, den Zielort per Maps durchgeben und weiter.

Nein, wir kaufen lieber nicht mehr ein, es wird dunkel, kostet zu viel Zeit. Einige Snacks an der Tanke waren aber noch drin.

Erneut kurzer Kontaktversuch, da kam er auch schon angefahren.

Weiter rauf in die Berge, natürlich immer noch viel Verkehr, aber jetzt mit freundlicher Fernlichtbeleuchtung durch entgegenkommende Fahrzeuge. Zum Schluss noch eine letzte Schikane, im Dunkeln eine ziemlich schmale Betonspur steil aufwärts…

Wie gesagt, der Tag hat noch einmal alles geboten was möglich war!

Fotos hier.

73. Reisetag Irgendwo vor Popayán – Popayán

17.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 160 Kilometer

Morgen werden wir Cali erreichen
El Remolino – Popayán

Unsere Reise nähert sich ihrem Ende. Morgen werden wir zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren – Cali. Dann werden wir insgesamt ca. 11.000 Kilometer Südamerika hinter uns haben.

Der heutige Tag war zum Abschluss noch einmal ein Highlight aus Motorradfahrer-Sicht. Viele Kurven, immer rauf und runter, eine fantastische Landschaft, bedeckter Himmel, nicht zu heiß, blühende Büsche und Bäume (vielleicht Rotdorn?) am Wegesrand, teilweise bildeten die Bäume einen Tunnel durch den wir fuhren. Wirklich großartig!!!

Natürlich einige Kenworth-LKW auf der Straße, genau richtig, um bergauf vor der Kurve daran vorbeizuziehen. Unsere Motorräder sind ja inzwischen gut eingefahren und können sogar „Dampf aufmachen“. (In überschaubarem Rahmen selbstverständlich).

Moppeds und Kleidung werden demnächst eine Grundreinigung erhalten!

Die Royal Enfield Himalayan ist für Südamerika genau das richtige Motorrad. Der Langhuber tuckert zuverlässig vor sich hin, zieht von unten heraus gut nach oben, das Fahrwerk schluckt alles, verzeiht alles, hält die Spur. Sparsam und ohne Mucken. Tolles Motorrad 🏍️!!!

Kathedrale am Parque Caldas

Gebäude in Popayán

Möge die Freiheit des Windes uns das Durchhalten lehren!

Graffiti am Verwaltungssitz in Popayán.

Fotos hier.

72. Reisetag Pasto – Irgendwo vor Popayán

16.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 120 Kilometer

So sieht er aus der Übeltäter

Kaum waren wir aus Pasto raus und auf der Panamericana, da erwischte es Florian. Plattfuss, hinten natürlich. Gibt’s eigentlich auch Plattfuß vorne???

Links ran, aufbocken, Gepäck runter, Lage peilen.

Kurzer Versuch mit dem Kompressor Luft reinzupumpen. Aussichtslos.

Also habe ich die beiden am Straßenrand zurückgelassen und mich in Pasto auf die Suche nach einer Werkstatt gemacht. Wurde schließlich fündig.

Auf dem Weg in die Werkstatt

Nach knapp 2 Stunden war alles erledigt und wir konnten uns auf die Strecke machen.

Der Zeitverlust war nicht wirklich schlimm, da wir ohnehin nur eine kurze Etappe geplant hatten.

Kraftnahrung

Die Straße ab Pasto führt an Berghängen entlang, rechts geht es steil in tiefe Schluchten runter. Tolle Strecke durch atemberaubende Berglandschaft. Kurven und LKWs.

Was wir falsch eingeschätzt hatten war das Klima. Wir hatten uns auf eine kühlere Bergstrecke eingestellt, also lange Unterhosen usw. Stattdessen wurde es immer heißer. Es war als ob man in einen heißen Backofen reinfahren würde. Schwer erträglich, da auch kein Wind etwas frische Luft brachte.

Wir haben schließlich eine gute Unterkunft mit Klimaanlage gefunden.

Heute Abend auf der Terrasse ein kleines Sandwich und Lulo. Erfrischend!!!

Fotos hier.

71. Reisetag Ipiales – Pasto

15.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 90 Kilometer

Ipiales – Pasto

Heute haben wir uns zu einer relativ kurzen Etappe entschieden, die zudem größtenteils über eine phantastisch gut ausgebaute mehrspurige Schnellstraße führte.

Wir haben Informationen erhalten, dass es aktuell hier in den Regionen Nariño und Cauca zu Problemen zwischen der Staatsmacht und regionalen Guerilla- und Drogenbanden, die scheinbar oft deckungsgleich sind, mit Anschlägen auch entlang der Panamericana kommt.

Hinzu kommt, dass aktuell in einem Abschnitt vor Popayán, unserem eigentlich nächsten Ziel,  die Bewohner einiger Gemeinden die Straße aus Protest gesperrt haben. Sie protestieren damit gegen offensichtlich mangelnde oder gar nicht erfolgte Unterstützung durch den Staat nach Erdrutschen im letzten Jahr.

Inzwischen scheint die Sperrung wieder aufgehoben zu sein.

Da wir unter keinen Umständen nach Einbruch der Dämmerung auf der Panamericana unterwegs sein wollen, haben wir uns entschlossen den morgigen Abschnitt Pasto-Popayan, knapp 300 Kilometer, zu verlangsamen. Wir werden voraussichtlich nach gut 100 Kilometern Schluss machen und so für diese Strecke zwei Tage, statt nur einem Tag, benötigen. Wir werden also garantiert bei Tageslicht unterwegs sein.

Pasto

Da wir heute schon frühzeitig in Pasto eintrafen und unsere Zimmer beziehen und die Motorräder in einer Tiefgarage Unterstellen konnten, blieb uns Zeit durch Pasto zu bummeln

Außerdem mussten wir unsere kolumbianischen Sim-Karten wieder aktivieren und aufladen. Dieser hier sehr bürokratische Vorgang, erfordert erfahrungsgemäß viel Zeit und bei gelegentlich nicht ganz so kompetenten Mitarbeitern kann das eine starke Geduldsprobe werden.

Straßenszene in Pasto

Blick vom Hotel-Dach

Quirlige Stadt mit vielen Geschäften und Straßenständen.

Jesuitenkirche

1942 eingeweiht

Fotos hier.

70. Reisetag Quito – Ipiales

14.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 320 Kilometer

Quito – Ipiales

Heute stand mal wieder ein Grenzübergang an. Wir hatten uns seelisch schon auf eine längere Wartezeit eingestellt – und dann so was: knapp 25 Minuten und wir waren mit allem durch!!!

Zwei Grenzabfertigungen, die ecuadorianische und die kolumbianische – nur 25 Minuten!!!

Unfassbar!!!

Raus aus Quito ging sehr schnell; auf einer teils 4-Spurigen Straße, etwas oberhalb am Rand der Stadt mit wenig Verkehr.

Das erste Ziel war „La Mitad del Mundo“ – die Mitte der Welt.

Genauer gesagt die Äquatorlinie.

Ansonsten hatten wir uns heute in Erwartung des Anstiegs auf über 3.000 Meter auf Kälte eingestellt, also die schicken langen Unterhosen angezogen. Nach einiger Zeit unterwegs verwandelten wir uns aber in mobile Saunakammern…..also wieder raus aus den Höschen.

Der Rest der Fahrt verlief ziemlich unspektakulär. Je höher wir kamen, desto eher hatten wir den Eindruck durch eine Mittelgebirgslandschaft zu fahren. Viele Wiesen, Milchvieh, Wald, leicht geschwungene Landschaft, fast lieblich.

Und zum Schluss die Krönung:

Für die Aus- und Einreise benötigten wir nur 25 Minuten!!!

Na gut, die kolumbianischen Motorräder mit kolumbianischen Kennzeichen kehren nach Hause zurück. Aber es wurden noch nicht einmal die Besitzurkunden verlangt!

…schon fast enttäuschend, wo wir uns doch so mit Gelassenheit gewappnet hatten.

Fotos hier.

69. Reisetag Quito

13.04.2021

Vormittags Besuch des „Hausbergs“ Pichincha, nachmittags das Stadtviertel La Ronda und Plaza San Francisco mit Tanz und Musik.

Auf dem Pichincha
Seilbahn auf den Pichincha
Das Künstler- und Handwerker Stadtviertel La Ronda
La Ronda

Zufällig erlebten wir Vorführungen verschiedener Tanzgruppen auf der Plaza San Francisco.

Plaza San Francisco

Bilder und Filme zu den Tanzvorführungen hier.

Photos des Tages hier.

68. Reisetag Quito

12.04.2024

Eine sehr lebendige, abwechslungsreiche Stadt .

Auf unserem Fußweg vom Hotel über die Plaza Grande bis zur Basilica del Voto Nacional haben wir gleich einige Highlights erlebt.

20 Minuten Fußweg

Als erstes kamen wir am Militärmuseum vorbei. Hört sich nach Waffen usw. an, ist allerdings eher Kunstausstellung und Veranstaltungsgebäude.

Wir wurden von einer freundlichen jungen Dame durch das Gebäude geführt und ausführlich informiert.

Militärmuseum
Fotoausstellung im Militärmuseum

Anschließend besuchten wir eine Kunstausstellung, Museo Camilo Egas. Ein bedeutender ecuadorianischer Maler.

Camilo Egas

Dann hielt uns ein Schokoladengeschäft auf. Verlockende Süßigkeiten und ein sehr freundlicher Inhaber, der uns diverse Verkostungen anbot und über die Kakaoproduktion erzählte.

Anschließend Besuch der Basilica del Voto Nacional.

Eine imposante aus Beton errichtete Neogotische Kirche.

Eingangsportal
Kirchenschiff

Die Aussicht vom Dach der Kirche, bzw. von den Türmen ist einfach umwerfend.

Im Vergleich zu den zahlreichen anderen Kirchen in Quito ist diese geradezu schlicht, zumindest wenn man die Ausgestaltung des Innenraums betrachtet.

Wo die anderen Kirchen, vor allem die Kirche der Jesuiten, den Besucher mit spätbarockem Gold geradezu erschlagen, ist die Basilica vor allem beeindruckend durch die in den Himmel strebenden gotischen Pfeilerbündel und die Kirchenfenster.

Iglesia la Compañía

Gold, Gold, Gold
Bis ins Detail eine Überfülle an Verzierung und Gold

Infos zur Jesuitenkirche hier.

Fotos hier.

67. Reisetag Quito

12.04.2024

Nach Lima ist Quito nun die zweite Hauptstadt und wichtigste Metropole, die wir auf unserer Reise besuchen.

Lima am Pazifik mit einer tollen Küstenpromenade, Quito in den Bergen auf 2.800 Meter Höhe gelegen mit Blick auf großartige Bergspitzen (wenn sie nicht gerade hinter Wolken verborgen sind).

Blick auf die Altstadt von Quito

Blick von der Basilica del Voto

Vor unserer Fahrt nach Quito hat uns natürlich die Sicherheitslage beschäftigt; der Blick von zu Hause aus lässt so manches dramatischer erscheinen, als es vor Ort tatsächlich ist.

Der Ausnahmezustand und die damit verbundenen Ausgangssperren im Land sind inzwischen aufgehoben. In Quito selbst ist außer einer Zugangssperre zum Präsidentenpalast im Straßenbild nichts zu spüren.

Auch auf unserer Fahrt von der peruanischen Grenze hierher gab es keine verschärften Verkehrskontrollen oder ähnliches. Einmal wurden wir unterwegs kurz angehalten, allerdings eher aus Neugier und Interesse. Keine Frage nach Papieren, nur freundliches Gespräch.

„Wir kommen aus Deutschland“ ist ein Zaubersatz und bringt immer freundliches Lächeln in die Gesichter.

Die Straßen in Ecuador sind, wie meist auch in Peru, in gutem Zustand und lassen sich mit dem Motorrad, vor allem in den Bergen, hervorragend fahren.

Unterschiede, die wir feststellen:

In Peru ist der elektronische Zahlungsverkehr viel weiter fortgeschritten, fast überall selbstverständlich, natürlich abgesehen von Straßenhändlern und kleineren Läden. Zahlen mit Handy, NFC, kein Problem. Wir müssen weniger mit Bargeld hantieren und mit uns führen. Sehr praktisch.

Ecuador ist auf diesem Gebiet deutlich weiter zurück. Zahlung per Handy ist hier ziemlich unbekannt, wenn es dann mal klappt, sind die Verkäufer oft überrascht. Wie kürzlich an einer Tanke erlebt.

Müll am Straßenrand und in der Landschaft ist in Ecuador eher die große Ausnahme. Es gibt Abfallkörbe!

Die Häuser, die Dörfer und Städte wirken insgesamt gepflegter, moderner, reicher, teils mit Liebe zum Detail gestaltet, Blumenkästen vor der Tür, aufgeräumter.

Die Menschen hier wie dort sehr freundlich und hilfsbereit!!! Einfach großartig!!!

Fotos hier.

66. Reisetag Alausi – Quito

11.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 280 Kilometer

Alausi – Quito

Heute war die Sicht auf die Berge schon deutlich besser als in den letzten Tagen, keine Fahrt durch die Wolken und kein Regen!!

Leider konnten wir die beiden Vulkane Chimborazo und Cotopaxi nicht sehen. Beide versteckten sich hinter den Wolken, schade.

Cotopaxi
Cotopaxi

Je mehr wir uns Quito näherten, desto dichter wurde der Verkehr, teils 4-spurig je Richtung.

Wir hatten etwas Bammel vor der Fahrt in die Millionenstadt, wider Erwarten kamen wir ziemlich problemlos direkt bis in das Altstadtviertel. Unser Hotel liegt nur wenige Fußminuten vom zentralen Platz entfernt.

Plaza Grande
Plaza Grande

Bei unserem ersten Bummel durch die Altstadt konnten wir keinerlei Anspannung oder besondere Sicherheitsmaßnahmen wahrnehmen. Außer: der Präsidentenpalast ist weiträumig mit Gittern abgesperrt und kann nicht besichtigt werden.

Es sind viele Sicherheitskräfte auf  den Straßen unterwegs. Allerdings wirken diese keineswegs martialisch, sondern sehen eher absolut harmlos aus. Das haben wir in Peru ganz anders erlebt.

Quito, Innenstadt, Fußgängerzone

Vor der Jesuitenkirche fand eine religiöse Feier zur Marienverehrung statt mit anschließendem Umzug durch die Straßen.

Jesuitenkirche

Fotos hier.