9.2.2024
Gefahrene Strecke ca. 250 Kilometer

Der heutige Tag bot von allem etwas: zunächst auf einer sehr gut ausgebauten Straße mit wenig Verkehr bis zu einer Umleitung wegen eines Verkehrsunfalls auf einer teils etwas schlammigen und ruppigen, kurvenreichen Schotterpiste abwärts nach Alausi.
Größtenteils führte unsere heutige Etappe immer auf Höhen teils deutlich über 3.000 m, so dass wir sehr froh waren, uns morgens gleich richtig eingekleidet zu haben. Schicke lange Unterhosen, dicke Handschuhe, Schal und Mütze….
Inzwischen trägt jeder von uns auch seine Ohrstöpsel, bzw. Ohropax. Der Verkehr – heute zum Glück nicht sehr stark – verursacht nicht nur einen entsetzlichen Gestank, sondern auch Lärm. Falls hier irgend jemand auf die Idee kommen sollte mit dem Fahrrad zu reisen, dann empfehle ich definitiv ein Liegerad wegen der direkteren Anbindung an die Auspufftöpfe … 😁






Der Unfall vor Alausi war weniger schön, ein Kleintransporter war den Abhang runtergestürzt.



Alausi ist ein kleines Städtchen mit einer Besonderheit: einem alten Bahnhof und einigen alten Eisenbahnwaggons.










Mit unseren Motorrädern sind wir übrigens immer noch sehr zufrieden, zwar sind sie etwas schwachbrüstig, ein Überholvorgang besonders an Steigungen will gut geplant sein, andererseits ziehen sie stur ihre Bahn und lassen sich auch auf schwierigem Untergrund nicht aus der Ruhe, bzw. Bahn bringen. Außerdem sind sie sparsam im Verbrauch und bieten eine gute Sitzposition. Bislang haben wir unsere Entscheidung nicht bereut.






