43. Reisetag Cabanaconde – Camaná

19.03.2024

Gefahrene Strecke ca. 270 Kilometer

Cabanaconde – Camaná

Fotos hier:

https://albrecht0852.quickconnect.to/mo/sharing/9r7KKsUEo

Dieser Tag hatte wieder einige spektakuläre Wendungen.

Unsere Unterkunft in Cabanaconde war, zumindest was die Zimmer anbelangt und vor allem die warme Dusche (Sonnenkollektoren auf dem Dach), ganz entgegen unseren Erwartungen wirklich gut.

Cabanaconde ist ansonsten eine ziemlich triste Veranstaltung und wenn sich dann auch noch abends die Wolken herabsenken und alles in ein gräuliches Licht versenkt wird, bei scheinbar eingefallen Hütten, schmierigen Wegen…

Am Morgen waren die Wolken immer noch da, allerdings wurde es langsam heller. Wir machten uns also auf den Weg, um die Kondore starten zu sehen.

Im Nebel stießen wir dann auf zahlreiche Minibusse, die Touristen zum Startplatz brachten. Jetzt kam für uns der Moment der Entscheidung: warten bis die Wolken sich lichten und ausreichend Thermik für die Kondire vorhanden ist und anschließend unsere vorherige Strecke wieder zurück nach Arequipa fahren, oder die etwas gewagtere Route direkt runter durch die Berge auf Schotter an den Pazifik?

Beides nicht wirklich so toll, die Route direkt von Cabanaconde runter zum Pazifik aber definitiv reizvoller.

Auf dem Weg nach Huambo

Das Problem war nur: Wetter (nachmittags Regen, Hagel?, Schnee?) und das auf einer, wie uns gesagt wurde, üblen Schotterpiste.

Unter Hinzuziehung einer Karte, Befragung von Rangern, setzten wir einen Punkt of No Return fest.

In Huambo gibt’s die letzten Unterkünfte, 1 Stunde weiter, wenn dann nichts mehr geht, umdrehen. Das schaffen wir!!!

Bis Huambo eine überraschend gute Asphaltstraße, 1 Stunde, oft in den Wolken und überraschende Hindernisse. (Siehe Foto oben)

Wir haben den Jungens geholfen, das Hindernis zu beseitigen. Florian ist ja nicht nur unser Schrauber-Fachmann, sondern kennt sich auch mit Holzeinschlagen sehr gut aus, wie seine Nase beweist (Hinweis ist nur für Eingeweihte verständlich).

Dann begann das Schottern.

Schotter mit etwas Schlamm

Die Strecke ließ sich wider Erwarten gut fahren, schraubte sich auf 4.300 Meter hoch, die obligatorischen Lamas und Vicuñjas links und rechts.

Lamas

Hinter einer Anhöhe drohende, dunkle Regenwolken. Na gut, das hatten wir ja erwartet. Regenklamotten an und weiter. Düster, kalt, kein Regen. Florian hatte sich mit 2 langen Unterhosen auf die Kälte vorbereitet, nachdem es ihm auf der Strecke über den 5.000 Meter Pass doch zu kalt geworden war.

Immer noch kein Regen. Na gut, dann weiter…

Die Strecke ließ sich erstaunlich gut fahren, keine unüberwindlchen Hindernisse. Manche Abschnitte konnten wir mit 60 km/h überfliegen.

Nach der Wetterscheide ging’s dann abwärts durch immer kargere Landschaften bis wir dann endlich wieder auf Asphalt stießen. Die letzten Kilometer hatten uns mächtig durchgerüttelt.

Eine der zahlreichen Lagunen

…fast unten angekommen!

Auf dem Weg zur Küste

In Camaná gab’s Abends zur Belohnung Kraftfutter.

Restaurant Bariloche, Parilla

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