62. Reisetag Piura – Catamayo

07.04.2024

Gefahrene Strecke ca. 290 Kilometer

Piura – Catamayo
Wieder in Ecuador, 2.200 Meter Höhe

Dies war wieder einmal eine Strecke voller Gegensätze.

Start morgens in Piura, einer Stadt, die inmitten der Sechura-Wüste liegt, entsprechend heiß ist es bereits am Morgen.

Wüste, das Bild stimmt nicht ganz. Rings um Piura sieht man riesige Reisfelder und überhaupt intensive Landwirtschaft. Der Piura-Fluß aus den Anden bringt genügend Wasser, um inmitten einer Wüstenlandschaft Landwirtschaft zu betreiben.

In der Sechura-Wüste

Das sind sehr merkwürdige Eindrücke: soeben noch fahren wir durch eine absolut trockene, sandige Wüstenlandschaft, in der auch noch heißer Wind weht, dann passieren wir eine Lagune mit Flamingos, dann gibt es vereinzelt Salzpfannen, plötzlich ein Fluß (von einer Brücke aus werden wir Zeugen einer Erwachsenentaufe), dann eine staubige Straße entlang der Küste, fischverarbeitende Industrie mit entsprechendem Gestank, Fischerboote, dann erstmal nichts, dann plötzlich Reisfelder (!).

Nach einiger Zeit haben wir die Reisfelder hinter uns gelassen, wir fahren Richtung Grenzübergang Macará und die Landschaft wird wieder eintöniger, die Siedlungen ärmlicher, die Häuser irgendwie zusammengeschustert, Menschen reiten auf Eseln durch die Gegend und natürlich Müll.

Der Grenzübertritt funktionierte dank einer sehr engagierten ecuadorianischen Grenzerin ohne größere Probleme. Es dauerte allerdings dennoch zwei lange Stunden.

Und in Ecuador angekommen verändert sich plötzlich alles. Die Währung ist der US-Dollar. Kein Müll am Straßenrand, bessere, gepflegtere und modernere Häuser, alles wirkt irgendwie aufgeräumter.

Und es ging rauf in die Berge! Die frischere Luft, großartig.

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